„Aus jedem Unfall werden Lehren gezogen“ – Uneinsichtig!

Die Aussage von Daniel Issler, Geschäftsführer LTB AG, verdeutlicht die Uneinsichtigkeit und Ratlosigkeit der Planer der Limmattalbahn.

So schrieb Thomas Grädel, Gemeinderat SVP, Schlieren, am Samstag in einem Leserbrief in der Limmattaler Zeitung:

Auf die Frage, welche Massnahmen bei der Limmattalbahn ergriffen werden, um die folgenschweren Unfälle und Streckenblockierungen wie bei der Zwillingsschwester, der Glattalbahn, zu vermeiden, erklärte er, dass die Limmattalbahn auf der Mutschellenstrasse nicht auf dem gleichen Strassenniveau fahren wird, weil die Strasse tiefer gelegt wird.

Dies ist aber die einzige Entflechtung auf 13,4 Kilometern mit unzähligen Übergängen. Egal ob Bahnquerungen von mehrspurigen Autobahnzubringern (Urdorf) oder in den dicht besiedelten Zentren Altstetten, Dietikon, Schlieren, alles soll auf gleichem Strassenniveau geschehen, folgenschwerer als bei der Glattalbahn, einfach unverantwortlich, und dies mit unseren Steuergeldern. Es strotzt von Arroganz und Uneinsichtigkeit. Stoppt endlich das grössenwahnsinnige und milliardenteure Projekt, das eine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung im Limmattal gar nicht will. Dies bestätigt auch die Umfrage unter www.limmatstadt.ch. Dort sind bei 1781 Teilnehmenden 74 Prozent gegen die Limmattalbahn.

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