Bürgergespräche während des Einsatzes gegen die Limmattalbahn

Passanten wollen am 22. November 2015 ein kräftiges NEIN in die Urne legen.

Am Samstag habe ich mit meinem Nachbarn an der Badenerstrasse zwei Plakate platziert. Während diesen 15 Minuten kamen fünf Passanten vorbei und merkwürdigerweise haben ALLE versichert, am 22. November 2015 ein kräftiges NEIN in die Urne zu legen. Sie sagten, die Limmattalbahn sei ein Idiotie, überflüssig, zu teuer und an vielen Stellen zu eng. Einer meinte, einige Politiker wollten sich mit einem solchen Bau nur ein Denkmal setzen.

Dietikon, Badenerstrasse

Landenteignung ab der Hausmauer

An der Badenerstrasse sind einige Geschäfte in ihrer Existenz bedroht. Da diverse Parkplätze verschwinden werden und kein nah gelegener Realersatz für Parkplätze gefunden werden kann, sind vor allem einige Restaurants akut bedroht. Es gibt Hinweise, dass ein Restaurantbesitzer bereits einen neuen Käufer sucht. Aber allfällige Interessenten würden wegen dem Monster-Bauvorhaben zurückschrecken oder nur zu einem massiv tieferen Preis einsteigen.

Die beiden Informations-Plakate scheinen auf reges Interesse zu stossen. Fussgänger stoppen und lesen es gründlich.

Nach einem Kontrollgang am Sonntag musste ich leider feststellen, dass die Plakate bereits weggerissen und in den Garten geworfen wurden.

Da scheinen einige Befürworter nervös und unfair zu werden. Durch solche Aktionen machen sie sich lächerlich und ich hoffe sehr, dass das vernünftige Zürcher Stimmvolk sie am 22. November massiv bestrafen wird.

Die Plakate habe ich wieder anbringen können, damit sich die Bevölkerung weiterhin sachlich informieren kann.

Peter Huber

(Anmerkung der Redaktion zum Bild im Text: Bei diesem Haus/Geschäft erfolgt die Enteignung durch die Limmattalbahn AG direkt an der Hausmauer, weil mitten in der Badenerstrasse eine Haltestelle gebaut werden soll.)

Kommentar verfassen