Das musste ich dem Tages-Anzeiger schreiben

Kurt Hauser hat uns die Kopie einenes Briefes zugestellt, auf den er wohl nie eine Antwort erhalten wird.

Sehr geehrte Frau Arnet

bis jetzt habe ich Sie als relativ objektive Journalistin kennengelernt, aber Ihr kürzlich publizierter, mehr als positiver Artikel über die Limmattalbahn hat mich leider eines besseren belehrt! Leider sind Sie ja in bester Gesellschaft. Sämtliche Stadträte von Schlieren und Dietikon, ob links oder rechts, sind ja mit Ihnen einer Meinung. Als Journalistin sollte dies doch einem hellhörig machen und wäre vielleicht ein Grund, der Sache nachzugehen.

Wir Anwohner von der Spitalstrasse sind auf jeden Fall schockiert, wie dieses Projekt ein Stück Heimat zerstört. Das Teilstück Spital – Kantonsschule ist doch unglaublich, sämtliche Bäume und Sträucher verschwinden, damit die Bahn 2-gleisig alle 7 1/2 Minuten durch unsere Strasse rauschen kann, einfach zu Zügeln ist leider schneller gesagt als getan, da die meisten betroffenen Wohnungen Eigentum sind und natürlich bei einem Verkauf wesentlich an Wert verlieren würden, auch sind viele Betroffene meistens in einem Alter, wo das Zügeln auch kein reines Vergnügen mehr ist! Ausserdem ist der aktuelle OeV völlig ausreichend und wird leider auch nicht so benutzt wie vorgesehen. Die Kosten sind noch tragbar, was beim LTB-Projekt noch in den Sternen steht.

Das musste ich Ihnen einfach mal schreiben, damit Sie wissen, dass die Begeisterung über dieses Projekt beim Bürger nicht einhellig ist.

Mit freundlichem Gruss
Kurt Hauser, Spitalstrasse, 8952 Schlieren

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