Das Schweizer Schienennetz ist überstrapaziert

Ein Auszug aus der Tagespresse

Das Schweizer Schienennetz ist überstrapaziert. Die Folgen sind nicht absehbar. Geleise, Weichen und andere Teile des Bahnnetzes sind zu erneuern. Der Gotthard-Basistunnel und die Durchmesserlinie in Zürich kommen neu dazu. Geldmangel hat zum Abgang eines Kadermitarbeiters bei der Division Infrastruktur geführt. Der Kurzstreckenverkehr der S-Bahnen beansprucht die Schienen sehr stark.

Der Kostenverteiler für die Trassees soll deshalb geändert werden. Der Stromverbrauch soll in Zukunft in den Lokomotiven gemessen werden. SBB Infrastruktur will die Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten um bis 20 % rationalisieren. Die Arbeiten sollen durch Stilllegung der Strecken ermöglicht werden. Schleifarbeiten werden vorsorglich ausgeführt, um Schäden zu vermeiden; tönt gut, hat jedoch Folgen:

Wann werden die Schleifarbeiten und der Unterhalt ausgeführt?

  • Nachts wenn die Bahn ruht? Die Anwohner werden begeistert sein.
  • Bei Tag, wenn die Strecken stillgelegt sind? Es werden Ersatzbusse eingesetzt. Wo sollen diese fahren?

Mit welchen Kosten muss bei einer Umverteilung gerechnet werden?

  • SBB Cargo gewinnt; die Gemeinden, der Steuerzahler und der ÖV-Benutzer werden zur Kasse gebeten. Die Höhe des Aufschlages steht in den Wolken.

Warum verzichten wir nicht auf die schienengebundene Trambahn und Planen eine Busalternative, die ungebunden ist?

  • Es gibt Busse mit Akkubetrieb, die an jeder Haltestelle aufgeladen werden. An der Endstation können sie total aufgeladen werden .
  • Auf Schienen und Oberleitungen kann verzichtet werden.

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