Die Stadtbahn – Auf Schienen in die Urbanität

Nicht eher: Auf Schienen ins Chaos?

Die Zürcherstrasse in Dietikon zwischen Birmensdorferstrasse und Poststrasse wurde erst vor kurzer Zeit grossartig repariert und die neuen Verkehrsteiler mit Bäumen bepflanzt. Diese werden wohl mitsamt den Verkehrsteilern geopfert. Linksabbieger – wo sie nicht verboten sind – werden Staus verursachen oder die Limmattalbahn blockieren.
Die Parkplätze zwischen der Schäflibach- und der Krummackerstrasse werden geopfert, wie die Vorgärten weiter in Richtung Poststrasse ebenfalls.
Die Unterführung am Schäflibach , ein offizieller Wanderweg muss auch umgebaut oder geopfert werden.

Die Limmattalbahn entlastet das Limmattal vom Verkehr; eine Stadtbahn ersetzt 250 Autos und verhindert in der Stosszeit einen Stau von 2 Km Länge, so die Werbung.
Die Realität: Die Limmattalbahn blockiert die Stadt Dietikon. Der Zugang zu den Geschäften ist nicht mehr gewährleistet. Die Parkplätze werden verloren gehen.

Gemäss einer Legende zu einer Grafikmontage aus Stadtbahn Limmatstadt:
Die Bahnhöfe Altstetten, Schlieren, Dietikon und Killwangen-Spreitenbach werden zu wichtigen Drehscheiben des öffentlichen Verkehrs.

Für den Teil Kanton Zürich ist das nicht neu, die Bahnhöfe Altstetten, Schlieren, Glanzenberg und Dietikon sind schon heute Drehscheiben für den öffentlichen Verkehr.
z.B. der Bahnhof Dietikon als Ausgangspunkt nach Oetwil a.d.L. (Bus Nr. 301), nach Urdorf Weihermatt (302), nach Killwangen Bahnhof (303), rechts der Limmat nach Bahnhof Altstetten Nord (304), nach Kindhausen (305), nach Stadthalle Ost und Hallenbad (306), ins Industriegebiet Silbern (309), nach Urdorf Weihermatt (311), nach Birmensdorf Bahnhof (314), ins Weinbergquartier Dietikon (325), nach Bremgarten und Wohlen mit der S-Bahn.

Bietet die Limmattalbahn noch etwas mehr ausser blockierten Strassen, aufgehobenen Parkplätzen vor den Geschäften und zerstörten Vorgärten?

 

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