Die Zürcher SVP-Delegierten beschliessen deutlich die NEIN-Parole

Die SVP fasst an ihrer Delegiertenversammlung in Flaach mit 135 zu 49 Stimmen deutlich die Nein-Parole gegen die Limmattalbahn. Am 22. November entscheiden die Zürcher Stimmberechtigten, ob sie den Staatsbeiträgen in Höhe von insgesamt 646,6 Millionen Franken für eine Stadtbahn von Altstetten nach Killwangen und ergänzende Strassenanpassungen zustimmen wollen.

Lorenz Habicher konnte auf überzeugende Art und Weise den SVP-Delegierten die gravierenden Nachteile der geplanten Limmattalbahn aufzeigen und Pascal Theiler ergänzte mit folgenden Punkten:

  • Die Schweiz hat auf Gemeinde, Kantons und Bundesebene über 280 Mrd. Staatschulden
  • Für einen Stadtzürcher Steuerzahler sind das über 90‘000 Franken Schuldenlast auf seinen Schultern. Live zu verfolgen auf schuldenuhr.ch
  • Jetzt soll mit dem Gesamtprojekt der Limmattalbahn nochmals 1 Mrd. dazukommen für eine Bahn, die parallel zur bestehenden S-Bahn verläuft und noch mehr Stau in die Region bringen wird
  • Neue Schulden welche meine Generation übernehmen und ausbaden muss
  • Aus diesem Grund hat die JSVP ZH die Nein Parole gefasst
  • Geschätzte Delegierte hören wir auf mit dieser Symptombekämpfung und Geld Verschleuderung zu Lasten der Jugend; Nur mit einer massvollen Zuwanderung kann unsere Infrastruktur Schritthalten

Regierungsrat Stocker hat die Versammlung mit angesäuerte Miene verlassen. Auch er weiss genau, dass die direkt betroffenene Limmattaler Bevölkerung mehrheitlich dagegen ist. Der Regierungsrat hätte einmal mit der Basis im Limmattal reden sollen. Aber er hat sich lieber auf die Meinungen der Politiker abgestützt.

Die SVP als grösste Partei des Kantons Zürich setzt damit ein klares Zeichen gegen diese völlig unnötige Limmattalbahn.

Die Limmattaler Politiker müssen endlich lernen, die Anliegen der Limmattaler Bevölkerung zu vertreten und ihre Eigeninteressen hinten anstellen.

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