Niederlage schöngeredet

Leserbrief Kiwic in der az Limmattaler Zeitung vom 4. September:

Die Realitäten der Siedlungspolitik ignoriert

Nach Anton Kiwic * waren sämtliche Argumente der Limmattalbahn-Befürworter am Podium sachlich. Dann wollen wir doch diese mal zusammenfassen.

Lucas Neff möchte die Limmattalbahn, damit er künftig seinen Zug ins Skiweekend nicht mehr verpasst und nicht eine Stunde auf den nächsten warten muss. Überdies hat er Angst, beim Velofahren von der BDWM überfahren zu werden, während ihm die zusätzliche Bahn keine derartigen Sorgen zu bereiten scheint.

Rosmarie Joss kämpfte ständig gegen eine angebliche Übelkeit im Bus an und fand ein Geschenk, an das die Gemeinden eine nach deren Angaben noch unbekannte Summe selbst bezahlen müssen, attraktiv.

Last but not least Markus Erni, der im Glauben lebt, weil er als gewählter Gemeinderat zum Rundem Tisch und Masterplanverfahren eingeladen war, habe sich die Bevölkerung genügend einbringen können.

Weshalb will es mir einfach nicht gelingen, Herrn Kiwics Einschätzung zu teilen? Mir scheint eher, dass da einer versucht, eine niederschmetternde Niederlage schönzureden.

 

Anmerkung der Redaktion: Bereits am 26. März 2015 hat Kiwic in einem Leserbrief völlig an der Sache vorbei geschrieben. Wir haben diesen Beitrag deshalb unserer Serie „Aus dem hohlen Bauch geplaudert“ hinzugefügt.

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