Schon der 45. Unfall bei der Glattalbahn

Schon wieder eine Kollision mit der Glattalbahn – der letzte liegt nicht einmal eine Woche zurück. Es erwischte einen Personenwagen. Zum Glück waren dieses Mal ausnahmsweise einmal keine Verletzten zu beklagen. Es ist der Unfall Nummer 45 seit 2008. Der letzte Unfall ereignete sich am vergangenen Mittwoch, als in Dübendorf ein Lastwagen mit der Glattalbahn zusammenstiess.

Die häufigen Unfälle sind nach unserer Meinung alleine schon 45 Gründe, gegen eine ebenerdige Strassenbahn im Limmattal zu sein. In den letzten 10 Jahren gab es z.B. in Schlieren keinen einzigen nennenswerten Unfall, in welchen ein Bus involviert war (Quelle: Stadtpolizei Schlieren). Falls die Limmattalbahn gebaut würde, wäre ebenfalls mit zahlreichen Unfällen, Verletzten sowie Verkehrsunterbrüchen zu rechnen. Darauf kann das Limmattal verzichten.

Klar könnte man damit argumentieren, dass die Bahn (dank des uneingeschränkten Vortrittsrechts) nie die ‚Schuld‘ am Unfall hat. Was aber nützt dies den Opfern der Unfälle? Was nützt dies den zahlreichen ÖV-Benutzern, welche infolge der Streckenunterbrüche erhebliche Verspätungen in Kauf nehmen müssen?

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