Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul! – Oder doch?

Leserbrief in der az Limmattaler Zeitung vom 2. September 2015:

Kostspieliges Experiment nie verwirklichen

eingereicht als

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul! – Oder doch?

Mit dem Schulterschluss fast aller Parteien in Dietikon im „überparteilichen Komitee für die Limmattalbahn“, will man die Bevölkerung begeistern fparteien-machen-sich-stark-fuer-die-limmattalbahn-jpgür den „Jahrhundert-Flop“, eben die Limmattalbahn. Diese ist nicht nur ein Schnäppchen, nein, ein Riesengeschenk, das wir erhalten, liest man im LT vom 20. 8. 15. Ich glaube fast, unsere strahlenden Spitzen-Parteivertreter ( in genannter Ausgabe) glauben an das Geschenk. Geschenkt wurde Dietikon ausser dem Notgroschen beim Finanzausgleich nichts und dieser ist kein Geschenk, sondern vorläufig noch gesetzlich gegeben. Die einst geglaubten Schnäppchen, z.B. beim Schellerareal und beim Rapidplatz, mit all den Altlasten, stehen mit hohen Folgekosten zu Buche. Die hohen Folgekosten bei der Limmattalbahn sind geschätzt, werden aber sicher viel höher ausfallen, das ist immer so. Den Anteil der Stadt Dietikon bezahlen wir, der ist im Geschenk nicht inbegriffen.

Lassen wir uns im Limmattal nicht blenden von den Versprechen. Der geschenkte Gaul ist kein „Esel streck dich“ aus dem Märchen der Gebrüder Grimm und auch kein „goldenes Kalb“, nein, die Limmattalbahn ist ein kostspieliges, gefährliches Experiment, das nie verwirklicht werden darf.

Limmattaler bereitet euch vor, legt am 22. November ein wuchtiges „Limmattalbahn – Nein“ in die Urne.

 Arthur Portmann

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