Herausgepickt – Meinungen zur Tramlinienverlegung

Aus der Presse herausgepickte Meinungen zur geplanten Tramlinienverlegung:

    • Die Stadt Zürich soll endlich aufhören im Rahmen einer „Kleinstadt“ zu denken!! Anstelle neuer Tramlinien welche die etwas längeren „Kurzdistanzen“ bedient, muss eine Metro her welche die längeren Brennpunkte mit schnelleren Verbindungen versorgt. Damit schafft man nicht nur eine Grundlage für die Zukunft sondern auch alternative Fahrwege, wenns mal wieder irgendwo klemmt. Und das tut es in Zürich doch des Öfteren mal mehr mal weniger.
    • Alles hängt mit der Limmattalbahn zusammen. Es ist ein auferlegtes Projekt von oben herab. Diese LTB ist eine Zwängerei. Diese LTB ist unnötig und im Tramsystem wie beim Glattaltram sehr unfallanfällig und so gefährlich. Fürs Limmattal wären S-Bahn und Bus mit eigenen Spuren auszubauen. Reicht das nicht? Dann wäre an eine U-Bahn zu denken.
    • Ganz sicher eine Schnapsidee ist die LTB mit Zweirichtungsfahrzeugen zu betreiben. Man spart zwar die Kehrschleifen, für die man aber mit den bei Meterspurtrams möglichen Radien immer irgendwo Platz findet. Dafür müssen teurere Zweirichtungsfahrzeuge (2 Führerstände, beidseitig Türen, folglich weniger Sitzplätze) beschafft werden. Deshalb wird die LTB auch nicht auf Reservefahrzeuge der VBZ oder Glatttalbahn zurückgreifen können, was eigene teure Reservefahrzeuge erfordert. Weiter wird die Möglichkeit verbaut eine VBZ Linie z.B. nach Schlieren zu verlängern. Offensichtlich will der ZVV aber genau das zu verhindern, um die VBZ aus dem Umland fernzuhalten. Sonst könnte man wie im Glatttal gleich eine VBZ Linie ins Limmattal verlängern.
    • Ganz einfache Frage: Wer ist wessen Wohl verpflichtet? Verwaltung und Regierung dem der Bevölkerung? Oder die Bevölkerung dem der Verwaltung und Regierung?
      Eigentlich trivial, aber – wie es scheint – eben doch nicht ….
    • Wieso Pessimisten? Nur weil es jemand auf dem Punkt bringt, dass dies wirklich eine Schnapsidee ist? Wieso bestehende Gleise wegnehmen und neue machen? die Altstetterstrasse ist nicht so breit wie die Badenerstrasse… und ausserdem, eine „Fussgängerzone“ wo aber Tram und Bus fahren?

 

2 Gedanken zu “Herausgepickt – Meinungen zur Tramlinienverlegung

  1. Ich, als Schlieremerin, war am Donnerstag an der Veranstaltung des Zürcher Stadtrats. Dort hab ich wieder das Floriansprinzip erlebt. Die Personen, welche uns die Limmattalbahn und die Umleitung der Linie 2 aufzwingen wollen, wohnen weder an der Limmattalbahn-Linie noch gehören sie zu den täglich rund 1200 Passagieren, denen die Tramstation Bachmattstrasse weggenommen werden soll. Die Planer und „Durchsetzer“ machen ihre Arbeit und alles andere interessiert sie nicht. Sie sind weitab im Grünen. Aber auch viele der anwesenden Altstetter kennen keine Solidarität. Oft hat es geheissen, das kann in Schlieren gemacht werden, die LTB soll dort wenden, oder, sie soll nur bis Schlieren fahren, in Schlieren ist genügend Platz. Ob die 2 bis Schlieren fährt, ist mir egal, wir wollen, dass hier alles so bleibt, wie es ist. Alle sollten wir wissen, dass man nur gemeinsam stark ist. Ich kann den Unmut der Altstetter verstehen: 208 An- und Abfahrten in den Stosszeiten in der Stunde um den Bahnhof Altstetten, so ist es geplant, sind einfach zu viel. Aber auf Schlieren abschieben ist keine Lösung. Die Planer sollten sich einmal überlegen, auf welchen Widerstand man an der Zürcher Goldküste stossen würde, wenn dort solche Projekte geplant würden-aber dort wird sogar eine Untertunnelung der Seestrasse überlegt, damit man besser wohnen kann und mehr Ruhe hat.

  2. H. Busch hat recht
    Das Floriansprinzip wird auch von den Präsidenten und Kantonsräten im Nachtgebet der Rechtsufrigen Limmattalergemeinden angewendet. Heiliger Florian schütz uns vor der Limmattalbahn. Die Verlängerung der Tramlinie 13 würde viel Privatverkehr das die Limmat queren muss unnötig machen, und die S-Bahn nach Zürich entlasten. Es könnte ja Staus geben, da die Benutzer an den Haltestellen die Fahrbahnen queren müssten.

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